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HNO-Praxis Krefeld
Dr. Guido Grobschmidt
Dießemer Bruch 79 | 47805 Krefeld

IGeL HNO-Leistungen

Botolinumtoxin-Therapie

Erweiterte Schwindeldiagnostik

Intratympanale Kortison-Injektion

Kehlkopfkrebs-Vorsorge

Kortison-Infusionen bei Hörsturz

Vitamin-Infusionen

Liebe Patientinnen und Patienten, 
in meiner Praxis versuche ich Ihnen nach allen Kräften und Möglichkeiten die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten. Leider ist dies auf Grund enger Regularien durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht immer vollumfänglich möglich.

Informieren Sie sich im Folgenden gerne über die in meiner Praxis angebotenen IGel (Individuelle Gesundheitsleist-ungen). Bei speziellen Fragen, Wünschen oder Anregungen können Sie mich und das gesamte Personal gerne jederzeit vor Ort ansprechen.

Ihr Dr. Med Guido Grobschmidt

Botolinumtoxin-Therapie

Das als Nervengift bekannte Botolinumtoxin-A wird bereits seit mehreren Jahrzehnten medizinisch genutzt und in verschiedenen Fachdisziplin erfolgreich eingesetzt. Der sicherlich häufigste Zweck ist die Injektion in mimische Muskeln mit dem Ziel der Faltenreduktion. Hierbei blockiert das Botolinumtoxin gezielt die Signalübertragung vom Nerv auf den Muskel, sodass eine (un)willkürliche Anspannung des Muskels nicht mehr möglich wird. Durch die Erschlaffung des Muskels entspannt sich im Weiteren auch die ihm aufliegende Hautschicht, sodass die Faltenzeichnung verschwindet oder zumindest nachlässt.

In meiner Praxis therapieren wir die klassischen Gesichtsindikation der Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, der Stirnfalte sowie der sog. „Krähenfüße“ am Rand der Augen. Je nach gewünschtem Umfang der Behandlung werden in jedes Areal zwischen 4-8 Injektionen verabreicht. Die hierbei verwendete Kanüle ist sehr dünn, jedoch kann punktuell vor allem bei der Unterspritzung der Zornesfalte ein temporärer Einstichschmerz vergleichbar mit dem einer Impfung auftreten. Um kleineren Blutergüssen oder Schwellungen vorzubeugen empfiehlt es sich unmittelbar nach der Injektion eine lokale Kühlung durchzuführen.

Der Wirkeintritt des Botolinumtoxins ist nicht sofort bemerkbar, sondern beginnt ab etwa 3 Tagen nach den Injektionen und erreicht seine vollständige Wirkung etwa nach 2-3 Wochen. Wie lange die Wirkung anhalten wird ist nicht auf Tage oder Wochen prognostizierbar (und auch nicht garantierbar), im Mittel ist jedoch von einer Wirkung zwischen 3 und 4 Monaten mit hiernach langsam wieder einsetzender Mimik auszugehen. Sollten Sie ein dauerhaft „faltenfreies“ Äußeres anstreben empfiehlt sich die nächste Injektion etwa 2 Wochen nach dem Wirkende.

Die für Sie als Patient sicherlich wichtigste Frage ist der Preis der Behandlung. Dieser hängt einerseits vom Umfang der gewünschten Behandlung und der damit erforderlichen Menge an Botolinumtoxin und andererseits von den hiermit verbundenen Behandlungskosten ab. Sprechen Sie uns bei Interesse an einer Botolinumtoxin-Therapie gerne an, auf unsere Diskretion können Sie sich natürlich wie in jeder medizinischen Fragestellung verlassen.

Erweiterte Schwindeldiagnostik

Zur besonders genauen und exakten Diagnostik eines HNO-typischen Schwindels bieten wir ergänzend zu der durch die gesetzlichen Krankenkassen nur rudimentär aussagekräftigen Schwindeldiagnostik moderne und exakte Untersuchungen an. Dies umfasst den sog. Video-Kopfimpulstest (V-KIT).

Dieser spezielle Test erlaubt es durch die gezielte kameragesteuerte Aufnahme Ihrer Pupillen auch die kleinsten und sonst für den Untersucher nicht sichtbaren Augenkorrekturbewegungen (Sakkaden), die durch eine Fehlfunktion des Gleichgewichtsorgans bedingt sein können, zu erfassen. Durch die genaue Analyse lassen sich entsprechend des Befundes die genaue Ursache, die betroffene Seite und das Ausmaß einer Gleichgewichtsorganstörung abbilden. Gleiches gilt für die Messung der vestibulär evozierten myogenen Potentiale (VEMPs). Was zunächst sehr wissenschaftlich klingt ist in der Praxis jedoch sehr einfach umzusetzen und verständlich zu machen.

Zahnspange

Rudimentär vorhandene Reflexe zwischen dem großen Kopfwendemuskel(cVEMPs), den äußeren Muskeln der Augen und dem Gleichgewichtsorgan werden durch gezielte Reizung gemessen und auf ihre Reizantwort hin überprüft. Dies erlaubt präzise Rückschlüsse auf die Genese des Schwindels und ermöglicht eine zielgerichtete Therapie.

Intratympanale Kortison-Injektion

Die Injektion von Kortison in das Mittelohr ist bei ausbleibendem Therapieansprechen auf eine intravenöse Kortison Therapie im Rahmen eines Hörsturzes, eines initial sehr ausgeprägten Hörsturzes oder in seltenen Fällen bei Tinnitus durchzuführen. Wichtig für Sie als Patient/in ist jedoch zu wissen, dass die Behandlung als sog. „off-label-use“ deklariert wird. Dies bedeutet, dass das verwendete Medikament nicht für diesen Zweck zugelassen wurde, und damit eines gesonderten Einverständnisses Ihrerseits bedarf.

Die Injektion durch das Trommelfell wird seit vielen Jahren gemäß medizinischer Leitlinien erfolgreich praktiziert und zeigt, auch wenn hierfür nicht zugelassen, achtbare Erfolge. Grundsätzlich verabreichen wir 3 Gaben mit vorheriger lokaler Betäubung des Trommelfells mit einem in Betäubungsmittel getränkten Wattetupfer, dieser verbleibt etwa 10 Minuten unmittelbar vor Ihrem Trommelfell, sodass eine Lokalanästhesie erreicht wird. Nach der Injektion empfiehlt es sich noch etwa 10 Minuten auf dem nicht betroffenen Ohr liegen zu bleiben und nicht zu sprechen oder zu schlucken (das Medikament kann sonst durch die Ohrtrompete in den Nasenrachen ablaufen). Der große Vorteil der lokalen Injektion ist die Depotwirkung unmittelbar in der Nähe des Innenohrs. Hierbei wird entgegen der Therapie mit Kortisontabletten eine Wirkung auf den gesamten Organismus vermieden. 

Zudem ist diese Art der Therapie für Diabetiker besonders geeignet, da ein ungewünschter Anstieg des Blutzuckers durch Wirkung auf den Gesamtorganismus ausbleibt.

Leider wird auch diese Behandlung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sodass wir auch hier Kosten erheben müssen. Sollte Ihrerseits Interesse bestehen sprechen Sie uns gerne an, wir selbst werden die Injektionen nur bei gegebener und vertretbarer Indikation durchführen.

Kehlkopfkrebs-
Vorsorge

Die Untersuchung des Kehlkopfes mittels eines speziellen Endoskops ist schnell und unkompliziert, wird jedoch leider nicht routinehalber von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Kehlkopfkrebs sind neben dem Hauptfaktor Rauchen der häufige Alkoholgenuss sowie die (berufliche) Exposition gegenüber inhalativen Schadstoffen. Glücklicherweise ist der Kehlkopfkrebs häufig schon in frühen Stadien durch eine markante Heiserkeit, Schluckschmerzen oder eines kloßiges Gefühl im Hals bemerkbar. Jede unklare Heiserkeit, die über 3 Wochen hinweg anhält, ist daher zumindest abklärungsbedürftig.

Sollte sich im Rahmen der Krebsvorsorge ein suspekter Befund zeigen werden wir gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte der Behandlung einleiten. Da wir in der Praxis operativ nicht auf Tumorchirurgie ausgelegt sind, verweisen wir unsere Patientinnen und Patienten in diesen Fällen vertrauensvoll an mit uns kooperierende und entsprechend ausgestattete Kliniken.

Selbstverständlich ist die Untersuchung bei bereits stattgehabter Erstdiagnose im Sinne einer Tumornachsorge für Sie nicht kostenpflichtig, sondern geht zu Lasten Ihrer Krankenkasse.
Sollten Sie eine erweiterte Voruntersuchung wünschen so bieten wir Ihnen ergänzend eine Ultraschalluntersuchung des Halses sowie wenn gewünscht eine komplette Inspektion der nasalen und oralen Schleimhäute an.

Zahnspange

Zögern Sie also nicht uns diesbezüglich anzusprechen, je früher eine Diagnose gestellt werden kann, desto besser sind die Aussichten auf Heilung!

Kortison-Infusionen bei Hörsturz

Sollten Sie die Diagnose eines Hörsturzes gestellt bekommen können wir Ihnen natürlich helfen. Da die genaue Ursache für einen akuten Hörsturz in den meisten Fällen unbekannt ist und häufig auch bleiben wird, gibt es keine gezielte und von den gesetzlichen Krankenkassen zugelassene Therapie. Seit Jahrzehnten zeigt sich jedoch, dass der zeitnahe Therapiebeginn mit Kortison-Infusionen unter der Annahme einer entzündungshemmenden Wirkung durchaus hilft das Gehör schnell zu rehabilitieren. Wir verabreichen Ihnen an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen eine Kortison-Kurzinfusion in den Praxisräumen. Ergänzend hierzu ist es empfehlenswert sich im Rahmen eines Hörsturzes beruflichen oder familiären Stresssituationen zu entziehen. Etwaige Lautstärkepegel und Belastungssituationen sind für die Besserung Ihres Gehörs kontraproduktiv, daher werden Sie eventuell auch krankgeschrieben.

Sollte sich unter der der intravenösen Therapie keine Besserung Ihrer Hörminderung zeigen besteht, je nach Dauer und Ausprägung des Hörsturzes, die Möglichkeit einer sog. intratympanalen Injektion (s.o.). Obwohl beide Therapien gemäß der Leitlinie-Hörsturz empfohlen werden, werden diese dennoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Sollte Ihrerseits Interesse bestehen sprechen Sie uns gerne an, wir selbst werden die Infusionen nur bei gegebener und vertretbarer Indikation durchführen.

Vitamin-Infusionen

Viele Vitaminpräparate werden in Form von Nahrungsergänzungsmitteln hochdosiert in Form von Brausetabletten oder Depotkapseln verkauft. Da ein Großteil der Präparate seine Wirkung durch die Passage im Magen und durch den Darmtrakt verliert, werden viele Vitamine oft nicht ausreichend in das Blut resorbiert. Für die kalte Jahreszeit und eine hiermit verbundene erhöhte Infektneigung empfehlen sich Vitamin C Hochdosisinfusionen sowie Zink Präparate zur Unterstützung eines abwehrfesten Immunsystems oder bereits während eines beginnenden Infektes.

Die B-Vitamine B6 und B12 sowie Folsäure helfen Ihnen bei chronischem Erschöpfungsgefühl, vermehrter Abgeschlagenheit sowie bei Schlaf- und Konzentrationsstörungen wieder auf die Beine. Sollten Sie Interesse an einer Vitamin-Kur haben sprechen Sie uns diesbezüglich gerne an, leider werden auch diese Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Zahnspange
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8:30 bis 13:00 + 14:30 – 18:30

Freitag: 8:30 – 12:00

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